Musik gefällig?



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Prolog

Es hatte alles so angenehm angefangen.... 

Es war eine stürmische, stürmische Nacht, das merkte ich daran, dass der übelst gut gebaute Corvinius, der im Haus gegenüber zu meinem größten Vergnügen gerade nackig duschte, zu meinem größten Bedauern eine Tunika umband und seiner Vogelscheuche von Ehefrau zurief, sie solle endlich aufhören, die schmutzigen Magazine „Quod Dominae volunt“ zu behecheln und die gottverdammten Sklaven vom Hof holen, da sonst gewisse Körperteile im strömenden Regen eingehen könnten und für den weiteren Gebrauch untauglich werden könnte, letzteres sagte er jedoch nicht, da er mit besagter Vogelscheuche und nicht dem super-mega-affen-geilen Lustsklaven Syrius, denn ich ab und zu ebenfalls „kontrollierte“, verheiratet war. Kurz darauf deutete ein weiteres Zeichen auf ein Unwetter, nämlich blies ein heftig angenehm prickelnder Wind meine Kerze aus, die ich, vorsorglich und um Corvinius besser beobachten zu können, aufgestellt hatte und ich in absolut frightender Dunkelheit spritzen musste. Ich dachte bloß „Lol“, denn ich war noch rechtzeitig fertig geworden und ließ mich schließlich seufzend auf mein Bett fallen. Ich wünschte, Corvinius würde sich mal öfter waschen. Da dachte ich wieder etwas Rhetorisches und diesmal sagte ich es sogar laut, obwohl ich ganz alleinsam in meinem Room war, aber so schlau war ich nicht, um zu erkennen, dass das ein Grund sein könnte, warum ich der Selbstgespräche beschuldigt wurde und man mich eines Tages für paranoid halten könnte. „Mich fickt der Minus!“, vibrierte ich (ausnahmsweise nicht durch meine Epilepsie) und ich warf meine süße, pinke Tunika um und sah einfach entzückend aus. "Bald kommt Mr. Jack, der Dealer, da kann ich bestimmt noch ein paar Spitzendeckchen ziehen und einen unsichtbarmachenden Unsichtbarkeitsmantel der unsichtbar macht, wie ihn diese irre süße Schwuchtel mit der runden Brille und dem Blitz auf der Stirn hat."

Noch hatte ich keine Ahnung von dem mir bevorstehendem Abenteuer, denn ich war ja, wie gesagt, nicht der Hellste…

24.6.08 21:23


Zu dieser Kategorie...

Auch wenn Caesar als junge, ausgesprochen dämliche Blondine in den Gallischen Krieg zog, so gab es doch noch eine Zeit davor...als er NOCH jünger und dämlicher war...

Und genau um diese Zeit geht es in dieser Rubrik: Caesar als kleiner Schattenpupser, eine unbedeutende Memme, die ihre alltäglichen Erlebnisse und Beinah-Erste-Male, den üblichen Teenie-Kummer und sein Pubertäres Gehabe seinem besten Freund anvertraut: Seinem Liber Diei, denn Papier ist bekanntlich geduldig und bei Gay Jules kam so Einiges zusammen....

27.6.08 19:08


I. Kapitel

Und dann zeigte mir das Leben den Stinkefinger...

Ich setzte mich ans Fenster und starrte hinaus in die Dunkelheit in der stillen Hoffnung, dass Corvinius sich heute noch die Zähne putzten würde, doch daraus wurde nichts. Der Regen peitschte durch die Straße, auch der Dealer würde nicht kommen. Verzweifelt stürzte eine meiner Tränen zusammen mit dem Regen auf die Erde. Keine Spitzendeckchen, kein Unsichtbarkeitsmantel, keine neue Barbie...

Ich wollte mir grad wieder ein paar *hüstel* Magazine zur Hand nehmen, da erblickte ich einen Mann auf der Straße. *platsch, platsch, platsch* Er trug einen schweren, weiten dunklen Kittel, wie ihn üblicherweise Übergewichtige zum Nordic Walking trugen und er rannte erstaunlich schnell, dabei hörte sich jeder Schritt wie ein mittelschweres Erdbeben an. *platsch* Ich fragte ihn, ob er vielleicht mal hoch wollte, um die nassen Klamotten auszuziehen. *platsch, platsch, stopp! Vogelzeig* "Ja, wahrscheinlich!", rief er bloß und lief weiter. Schade. Meine übersinnliche, weibliche Intuition sagte mir, dass dieser fette Sack noch einen geräumigen Teil meines Lebens bekleiden würde...

Doch erstmal kam bloß mein Stubenmädchen Trudi angehopst.Da war's aus mit der trauten Einsamkeit. Sie riss die Tür auf und sogleich rief sie: "Juliuff!" Dabei flogen ihre dünnen Haare nach hinten, die stylischen fetten Wangen schwabbelten und dieses Giraffenähnlich gefleckte Gesicht kam zum Vorschein. Ja, die Alte war so ein Ugly-Girl, dass es mir die Schamhaare versenkte. Wär ich Hetero, ich würd's mit ihr tun.... "Juliuff", wabbelte sie, "komm endlich, dein Onkel will dich fehen! Doch fieh erfteinmal diefe Toga auf, die ift doch ganf fmutfig!" Achja, die Spritzerchen..."Die...das war 'ne Taube. Die ist reingeflogen und hat mich einfach angeschissen, hehe." Trudi belehrte mich eines besseren. "Ach, Tauben find doch fo nahrhaft und fmecken auch ganf pafabel!" Seitdem hatte man nie nie mehr Tauben in Rom gesehen, ich glaube, sie sind ausgestorben wie die Dinosaurier: Ein Heißhungriges, fettleibiges Individuum auf Nahrungssuche hat sie verschlungen. Sad Story :-(

Mein Onkel Titus war schon schwer in Ordnung. Er hatte zwar seltsame Vorlieben und ich blickte noch immer nicht, warum er mir immer die Hand auf's Knie legte, aber das hat sicher seinen Sinn. Er war es, der mir zu meinem 7. Geburtstag mein erstes Kondom geschenkt hatte - ein Gebrauchtes. Er meinte, ich soll es ratsam benutzen, bräuchte ich Rat, seine Schlafzimmertür sei immer offen. Ich halte es in Ehren, tunke es wöchentlich in Schuhwichse und hoffe, dass es bald zum Einsatz kommt. Zurück in die Live-Schaltung: Ich stakste die Treppe hinunter und da war Onkel Titus (er war Feldherr) in seiner prunkvollen, glitzernden Rüstung. "Jules!", trompetete er und umarmte mich, dabei fasste er mir kräftig an den A**** (wörtlich übersetzt). Wie schön, dich wiederzusehen, alter Knabe! Was macht die Kunst? Wie geht's meinem Lieblingsneffen?" Erleichtert erzählte ich ihm meinen Kummer. "(hysterisch) Ach Onkelchen, ich bin ja sooo froh, dass du da bist. Eine Katastrophe!Ich hab mir einen Nagel abgebrochen und mit der Nagelfeile hat sich doch gestern der Küchensklave Rufus erstochen (angeblich konnte er mein Gerede nicht vertragen) und was soll ich denn jetzt bloß tun? Sieh doch, wie schief der ist!(...) Alle Welt wird mich auslachen!"

"(gähnt) Na na, Jules! Da wo du jetzt hingehst, brauchst du keine akkurat getrimmten Nägel. Steck den Schnulli weg und lass die Eier raushängen! (guckt den ich-meins-ernst-Blick) Ich habe nämlich beschlossen, dich zum MILITÄR zu schicken!" Da passierte es schon wieder. Ich: Unterkiefer versagt, Körper fällt nach hinten, minutenlange Dunkelheit, vermutlich durch Schließen der Augen hervorgerufen, kurz: Ohnmacht. Als ich aufwachte und Onkel Titus von meinen Genitalien vertrieben hatte, erklärte er sich genauer: "Auch wenn es mir schwer fällt, dich gehen zu lassen *schwerer Seufzer* so musst du doch in den GALLISCHEN KRIEG ziehen, Jungchen. Du sollst ein richtiger Mann werden, dein Vaterland mit Stolz erfüllen, neue Welten erkunden!, Volksstämme auslöschen!!, Wälder niederbrennen!!!, die Menschen zerfleischen!!!!.. und nebenbei (flüsternd) das Geheimnis für volles, geschmeidiges Haar finden. Weißt du, die Gallier haben nämlich unglaublich schönes, glänzendes Haar und wie du siehst", dabei strich er sich durchs spärliche Haar, "tja, wie du siehst, siehst du nichts. Warum du nichts siehst, wirst du in den Gallischen Wäldern sehen, denn da gibts wirklich viel zu sehen, was man gesehen haben sollte - zumindest seh ich die Sache so." Da sagte ich: "Puh!", vermied wegen der Gefahr auf Falten ein Strinrunzeln und meinte, "Check ich nicht! Hab nichts verstanden seit Mettklößchen." - Onkel Titus war erstaunt. "Mettklößchen? Ich hab nichts gesagt von Mettklößchen." - "Ja ne, das hat Trudi am Mittwoch zum Mittag gesagt: 'Mettklößchen sind vielseitig verwendbar, sogar zur Selbstbefriedigung..." Er war fasziniert: "Interessant.... Ach was, Mettklößchen, Mettklößchen, Militär!! Zurück zu meiner Frisur: Dort in Gallien soll es in einem kleinen, unbeugsamen Dorf einen Zaubertrank geben und einen undefinierbar alten Druiden, einen wasserstoffblonden Zwerg mit erstaunlich schwarzen Augenbrauen und seinen dicken, untersetzten Freund.... Aber zurück zu deinem Auftrag. Du wirst in den Krieg ziehen, Jules. Genauere Instruktionen erhälst du vor Ort. Du wirst erstmal nur einfacher Soldat sein, aber du kannst dich mit Sicherheit bald hochschla- ich meine hochsteigern. Bis zum Feldherrn. Ganz einfach. Kann jeder Idiot werden. Ich meine sieh mich an (behindert Augenbrauen hochzieh) So junge Leut wie dich wollen die dort immer gern." Er schob mich durch die Tür in den Regen. "Jetzt wirds aber Zeit, mach mich und deine Familie stolz, Kindchen, das schaffst du bestimmt, achja, der Typ da auf dem Pferd wird dich begleiten, keine Sorge, er ist völlig ungefährlich, nur ein wenig behindert und unintelligent. Las ihn nicht zu lange reden, das überfordert sein Gehirn. Also bis die Tage. Das machst du schon, Baby!"

Und dann stand ich im Regen, der zum Glück meine Toga wieder sauber machte und drehte mich langsam um. Da war mein Begleiter. Ein Blitz erhellte sein furchtbares Grinsen. Wie ein fettes Mettklößchen saß er auf dem schnaufenden Ross, ein kleiner, Eiförmiger (aber trotzdem nicht attraktiver) Glatzkopf, umrandet von einem herrschaftlichen Doppelkinn und er hielt in der linken Hand einen durchlöcherten Regenschrim, in der Rechten die Schnur eines Luftballlons. Er saß kerzengerade und wackelte unermüdlich den kleinen Eierkopf hin und her, wie einer dieser entzückenden Wackeldackel.Sein bestimmt Schreikrämpfe auslösender Unterkörper wurde von einem Schottenrock verdeckt und seine Füße steckten in, HEILIGE SCHEIßE! IN TREKKING SANDALEN UND SOCKEN! Mich packte das blanke Entsetzen. "Hallo-u Juuli-us!! Ich bin da Bössi!", wackelte er.

Und da dachte ich (rhetorischerweise): Ficken....

Ende des 1. Kapitels


28.6.08 17:51





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